Der Deutsche Buchpreis 2017 – Die Longlist ist da

Der Deutsche Buchpreis 2017 – Die Longlist ist da

Hallo ihr Lieben,

fiebert ihr auch dem deutschen Buchpreis entgegen? Vielleicht seid ihr ja sogar bei der Verleihung auf der Frankfurter Buchmesse dabei? Da ich im Moment in Frankreich bin, muss ich bei der Buchmesse wohl aussetzen. Trotzdem bin ich mega gespannt auf die vielen interessanten Buchmesse-Posts der anderen Blogger. Und trotzdem finde ich den Deutschen Buchpreis natürlich spannend. Gestern wurde die Longlist bekannt gegeben. Wenig überraschend kenne ich kein Buch auf der Liste. Aber ich habe mir mal die Liste angeschaut und vier Bücher entdeckt, die ich ganz spannend finde. Alle vier werde ich wohl nicht schaffen, aber zumindest eins möchte ich vor der Bekanntgabe der Shortlist am 12.September gelesen haben.

Hier stelle ich euch die vier Bücher, die mir gefallen könnten kurz und knackig vor 😉

Romeo oder Julia von Gerhard Falkner

erscheint am 1.9.2017 im Berlin Verlag (zur Website)

Warum? Falkner schreibt sehr bildlich und schon während der Hörprobe habe ich das Gefühl bekommen, dass ich den Ich-Erzähler genau kenne. Außerdem ist die Hauptperson Schriftsteller und ich hoffe auf viele kleine Passagen, in denen über das Schreiben geschrieben wird. Dieses Buch gefällt mir vom ersten Eindruck her am allerbesten von allen auf der Longlist.

Schreckliche Gewalten von Jakob Nolte

in Matthes & Seitz Berlin erschienen (zur Website)

Warum? Die Faszination des Schreckens hat mich gepackt und das Cover schreit förmlich „Nihilismus“. Das Buch beleuchtet das Leben von zwei Geschwistern, deren Mutter den Vater ermordet hat. Diese Perspektive finde ich sehr spannend und würde mich gerne mit Noltes Vorstellung, wie das für die Geschwister sein muss, auseinandersetzen.

Das Singen der Sirenen von Michael Wildenhain

erscheint am 09.09.2017 bei Klett-Cotta (Zur Website)

Warum? Eine Liebesgeschichte auf dem Campus, aber beide haben so ihre Geheimnisse. Das klingt für mich nach gutem Stoff für einen schönen Roman. Allerdings hat mich die Hörprobe nicht überzeugt. Der Schreibstil ist nicht mein Fall. Wildenhain benutzt zu viele Halbsätze. Die ersten zehn Minuten wirken auf mich pathetisch und nicht sehr authentisch. Bevor ich es mir kaufe, werde ich erst noch mal einen Blick in die Leseprobe werfen, und sehen wie es sich lesen lässt.

Katie von Christine Wunnicke

erschienen im Berenberg-Verlag (zur Website)

Warum? Eine historische, aber übernatürliche Geschichte über ein vermeintliches Medium – das hat das Potential mich zu begeistern. Es geht um Glaube und Zweifel und wenn man den Stimmen zum Buch trauen kann, ist es sowohl historisch als auch humoristisch. Ich finde das klingt mach einer guten Mischung. Der Schreibstil ist ziemlich klar, ohne viele sprachliche Schnörkel oder Metaphern, aber es wirkt keineswegs langweilig.

So, jetzt wisst ihr was mir gefällt. Es ist eine ganz bunte Mischung eigentlich. Als erstes werde ich mit Katie beginnen, es hat nicht mal zweihundert Seiten und nach der Hörprobe denke ich wird es sich leicht lesen lassen. Am 1.9. lege ich mir auf jeden Fall Romeo oder Julia zu. Das hat es mir echt angetan. Und dann schaue ich mal wozu ich dazwischen noch Zeit habe.

Wie sieht es bei euch aus? Freut ihr euch auf die Verleihung oder ist euch das eher egal? Und kennt ihr Bücher von der Liste, die ihr empfehlen könnt? 

 

 

 

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4 thoughts on “Der Deutsche Buchpreis 2017 – Die Longlist ist da”

  • Huhu!
    Eigentlich ist mir die Liste recht egal, sie gibt einen schönen Eindruck neuer, vllt andersartiger Literatur, aber da ich bis auf die Kieferninseln auch keine Bücher bisher von Vorschauen her kenne, bin ich da recht … offen, ja. 🙂 Katie wäre ein Buch, welches mich auf den zweiten Blick auf jeden Fall interessieren könnte. 🙂

    Liebe Grüße!
    Gabriela

    • Hallo Gabriela,
      „andersartig“ trifft es ganz gut. Ohne diese Liste hätte ich wohl keins der Bücher je zur Hand genommen. Und einige fand ich zumindest auf den ersten Blick gar nicht ansprechend. Aber ich mag Listen jeglicher Art, und natürlich besonders wenn Bücher drauf stehen 😀
      Liebe Grüße 🙂

  • Hi,
    gute Idee für einen Beitrag!
    Ich hatte von einigen der Bücher schon auf anderen Blogs gelesen, aber auch noch keines davon selbst.

    Das Cover von „Schreckliche Gewalten“ beweist echt Mut zum Risiko, oder? Ich finde es ganz schön abschreckend, dreht mir irgendwie den Magen um. Und recht distanziert wirkt es. Ich glaube ich würde sehr zögernd und mit ungutem Gefühl damit zur Kasse gehen. Aber da vermutlich genau diese Gefühle erzeigt werden sollten: gut gemacht!

    • Da hast du echt recht, ich glaube nicht, dass ich das Buch so jemals in die Hand genommen hätte. Aber eigentlich ist es auch ganz schön, mal was anderes zu sehen. Manchmal hab ich Deja-Vus beim Bücherkauf, weil sich viele Cover so ähneln. Das kann man „Schreckliche Gewalten“ wirklich nicht vorwerfen 😀
      Liebe Grüße

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