Begin Again – Mona Kasten

Begin Again – Mona Kasten

Allie möchte einen Neustart. Und wann wäre das wohl passender als zu Uni-Beginn. Das einzige, was ihr dazu noch fehlt, ist ein WG-Zimmer. Was sie sich so wunderbar ausgemalt hat, wird allerdings eher zum Albtraum als sie bei Kaden landet. Der gar keine weibliche Mitbewohnerin will und direkt erst mal ein paar Regeln aufstellt. Eine davon lautet: Mit Mitbewohnern fängt man nichts an…

Ihr könnt euch denken, dass sich daran nun wirklich niemand hält.

Das Buch ist eine ziemlich klassische New-Adult Liebesgeschichte. Kaden ist der Bad Boy und Allie ist quasi gezwungen, sich mit ihm abzugeben. Aber natürlich sieht er super aus und trotz der Regeln entwickelt Allie schnell Gefühle für ihn.

Am Anfang noch vor dem ersten Kapitel steht die Begin Again Playlist. Das fand ich ziemlich cool. Allerdings habe ich mir die Lieder nicht während des Lesens angehört. Ich kenne ein paar der Lieder und finde sie ganz passend. Außerdem ist es ein kleine Hinweis, wie sich Mona Kasten das Buch vorgestellt hat, weil Songs einfach eine ganz andere Atmosphäre schaffen als Worte – zumindest manchmal.

Kaden und Allie finde ich ganz cool. Sie sind sympathische Persönlichkeiten und sie kommen im Roman sehr lebendig rüber. Auch ihre Freunde sind toll: Über zwei davon hat Mona Kasten das Buch Trust Again geschrieben, dass ich als nächstes auch noch lesen werde.

Obwohl alles an dem Buch nett ist, war es für mich eben nicht mehr als das: nett. Der Geschichte fehlt das besondere Etwas. Eine Wendung im Buch zum Beispiel. Es gab nichts Unvorhergesehenes, alles lief nach einem sehr einfachen Schema ab. Das fand ich sehr schade.

Außerdem haben Kaden und Allie nicht wirklich Tiefgang. Man erfährt gegen Ende ein paar schlimme Dinge aus ihrer Vergangenheit, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass diese Dinge bis dahin ihre Handlungen im Buch beeinflusst hätten. Mir hat der Aha-Moment gefehlt, wo ich beim Lesen plötzlich denke: „Ja, jetzt macht alles Sinn!“. Das gab es nicht. Stattdessen war ich eher überrascht, dass diese Dinge erst so spät aufgedeckt werden.

Mein Fazit

Das ganze Buch ist eher seicht. Die Protagonisten sind sympathisch, aber einseitig und entwickeln sich nicht wirklich weiter und das inhaltliche Konzept ist eher ausgelutscht. Ich bereue nicht es gelesen zu haben, aber ich weiß auch, dass mir das Buch nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben wird.

 

Was ich euch stattdessen empfehlen würde, findet ihr hier und hier.

 



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