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Je vous présente … Jules Verne

Je vous présente … Jules Verne

Hallo ihr Buchverrückten!

Ich habe mir eine kleine neue Rubrik ausgedacht. Bisher habe ich in meinem Blog noch nicht viel konstantes erreicht, weil ich mich andauernd neu entscheide. Aber ich habe länger nachgedacht und möchte gerne etwas esprit francais versprühen. Deswegen werde ich euch ab jetzt einmal im Monat einen französischen Autor vorstellen und meine Wahl für den August fiel auf…

Jules Verne sollte den meisten doch ein Begriff sein. Ich bin diese Woche über ihn gestolpert, als ich im französischen Fernsehen die Verfilmung von In 80 Tagen um die Welt gesehen habe. Den Film finde ich nur wenig überzeugend, allerdings ist Jules Verne durchaus eine beeindruckende Persönlichkeit, der auch heute noch seinen Einfluss auf die Welt hat.

Erst mal die Eckdaten: Jules Verne lebte von 1828 bis 1905.

Also in einer Zeit, in der Reisen noch lange nicht so selbstverständlich war, wie es heute ist. Daher finde ich es so unglaublich, dass er schon in jungen Jahren versuchte mit einem Schiff nach Indien zu reisen. Wie es von einem so großen Autor nicht anders zu erwarten ist, hat er auch im Jugendalter schon mit dem Schreiben begonnen. Für seinen Vater, der selbst Anwalt war, studierte Jules Verne schließlich Jura – was für eine Verschwendung, wenn ihr mich fragt.

Allerdings setzte er seine Schriftstellerkarriere noch vor Beendigung seines Studiums in Gang, in dem er 5 Wochen im Ballon verfasst. Es erscheint als Jugendbuch und sorgt so für den Durchbruch Jules Vernes. So richtig berühmt wurde er dann allerdings erst mit In 80 Tagen um die Welt. Absolut beeindruckend an dem Buch ist, dass er Gegenden und Abläufe  bis ins kleinste Detail beschreibt, ohne sie je selbst zu Gesicht bekommen zu haben. In 20.000 Meilen unter dem Meer erfindet er quasi das U-Boot, nachdem viele Jahre später das erste Atom-U-Boot der Welt benannt wird – auch wenn das eher ein zweifelhafter Erfolg ist. Nicht nur das Meer, auch das All reizten ihn: In Von der Erde zum Mond gestaltet er seine erste Rakete, lange bevor an Reisen ins Weltall zu denken war. Seinen Traum von Reisen konnte er sich später allerdings erfüllen.  In 80 Tagen um die Welt bescherte ihm einen so großen Reichtum, dass er fortan in der Weltgeschichte herumreisen konnte.

Ich bin mal so frei zu sagen, dass Jules Verne ein wahrer Pionier mit einer ungeheuren Vorstellungskraft war, dem es auch an technischem Sachverstand nicht mangelte.

Im Alter von 77 Jahren verstarb er in Folge einer Diabetes-Erkrankung. Seine Werke werden heute noch gelesen – als Französisch-Studentin muss ichs ja wissen – und adaptiert – manchmal besser, manchmal schlechter, siehe In 80 Tagen um die Welt. 

 

Top 3 To-be-read: 

In 80 Tagen um die Welt

Reise nach dem Mittelpunkt der Erde

Fünf Wochen im Ballon

Tipp: Einiges von Jules Verne (inkl. Reise zum Mittelpunkt der Erde) findet ihr gratis vom Projekt Gutenberg (echt super Sache, vor allem bei einem selbst- oder fremdverhängten Buchkaufverbot 😉

Dafür einmal hier klicken.

So, und jetzt frohes Stöbern 🙂

Lisa 

 

 

P.S. Hier habe ich meine Infos her:

Französisch-Studium 2. Semester 😉

http://www.julesverne.nantesmetropole.fr/home/se-documenter/vie-et-oeuvre-de-jules-verne.html#article

http://www.dieterwunderlich.de/Jules_Verne.htm

http://www.linternaute.com/biographie/jules-verne/

 

Polly is back!

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Bonjour! Meine erste Woche in Frankreich ist quasi zu Ende und ich habe auch mein erstes Buch hier durchgelesen. Mein neues, wenn auch nur vorübergehendes, Bett ist super bequem und eignet sich perfekt, um darin zu liegen und zu lesen. Für meinen Anfang in Frankreich […]

DIE Serie für Büchernerds

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Als bekennender Büchernerd verbringe ich eine Menge Zeit mit dem Lesen, dem Stöbern in Bücherregalen, Buchhandlungen und online-Buchshops. Trotzdem gibt es Momente, in denen ich einfach auch mal ohne Buch abschalten will, in denen ich einfach mal kein Buch sehen will. Vor allem liegt das […]

Phantasialand und herzhafter Kaiserschmarrn

Phantasialand und herzhafter Kaiserschmarrn

Dieses Semester bin ich echt unglaublich viel unterwegs. Das ganze Wintersemester habe ich nur in der Bude gehockt –  aber wer hat schon Lust im Winter draußen rum zu turnen? Aber kaum kommt dieses Jahr mal ordentlich die Sonne raus zieht es mich nach draußen. Mein letztes kleines „Abenteuer“ war ein Wochenende in Bonn bei meiner Freundin. Dieser Ausflug hatte zwei ganz klare Highlights: Einmal der Haribo-Laden in der Bonner Innenstadt und dann natürlich das Phantasialand.

Ich bin echt nicht die große Achterbahnfahrerin. Trotzdem finde ich Freizeitparks echt spannend. Es gibt so viel zu sehen und es herrscht quasi ein kleiner eigener Kosmos, sobald man durch das Drehkreuz tritt. Man kann sozusagen in 9 Stunden um die Welt reisen. Das finde ich unheimlich faszinierend. Und dann beeindrucken mich noch die Mitarbeiter in den Shows. Bis zu 4 Vorstellungen am Tag – und das jeden Tag! Das ist eine wahnsinnige Leistung, die im Applaus manchmal nicht so ganz gewürdigt wird, wenn die Ränge noch nicht mal halbvoll sind. Dabei sind einige Shows ein echter Hammer! Also wenn ihr euch demnächst in einen Freizeitpark begebt, dann checkt als erstes die Uhrzeiten für Shows und andere zeitgebundene Attraktionen, damit ihr nichts verpasst.

Neben dem Phantasialand gibt es im Ruhrgebiet natürlich noch andere schöne Ecken. Zum Beispiel Bonn. Wir hatten absolut überragendes Wetter und konnten Bonn ganz gemütlich zu Fuß erkunden. Von der Shoppingmeile zum Poppelsdorfer Schloss im Grünen – in Bonn kann man vieles entdecken. Ein weiteres Highlight war das Eislabor, die beste Eisdiele Deutschlands 😉 Ich war so unkreativ und hatte Vanille, aber dort gibt es immer neue und auch ganz ausgefallene Eissorten. Sie liegt nicht ganz zentral, aber der Weg dahin lohnt sich. Und demnächst macht auch in der Innenstadt noch eine Eisdiele des gleichen Betreibers auf.

 

Für alle die nicht so viel unterwegs sind diesen Sommer habe ich hier noch ein Genießer Rezept für den Sommer.

Dafür benötigt ihr:

4 Scheiben Speck

2 Karotten

1 Zwiebel

1 Stange Lauch

4 Eier

150 g Mehl

300 ml Milch

100 g geriebener Käse (am besten einen mit etwas stärkerem Geschmack)

etw. Butter für die Pfanne

Petersilie

Salz und Pfeffer

Kaiserschmarrn hatte ich bisher nur sehr traditionell mit Apfelmuß. Doch dieses Rezept hat mich angesprochen, denn es schmeckt super lecker und ist auch schnell und einfach gemacht.

  1. Erst den Speck ohne Fett in der Pfanne kross braten. Danach aus der Pfanne neben und auf ein Küchentuch legen.
  2. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Dann die Zwiebel klein schneiden und den Lauch in dünne Scheiben schneiden.
  3. Butter im Fett des Specks erhitzen, Möhren und Zwiebel 5 min darin dünsten und dann für 5 min den Lauch dazugeben. Jetzt mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Für den Schmarrnteig: 4 Eier trennen. Dann Mehl, Milch, Eigelbe, gehackte Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Jetzt wird der Teig 15 min stehen gelassen. In dieser Zeit könnt ihr das Eiweiß steif schlagen und nach den 15 min unter den Teig heben.
  6. Nun muss alles in die Pfanne. Je nach Größe der Pfanne bietet es sich an, die Hälfte des Gemüses erst mal rauszunehmen und die Hälfte des Teiges mit in die Pfanne zu geben. Das Ganze soll in der Pfanne 5 min stocken, dann kann es gewendet werden. Jetzt könnt ihr den Käse darüber geben und es noch 3 min garen lassen. Dann könnt ihr den Schmarrn klein hacken.
  7. Jetzt noch die zweite Hälfte in der Pfanne zubereiten und dann mit Speck servieren und genießen.

Ich finde das Gericht super für den Sommer, weil es eher leicht ist, mit sommerlichen Möhrchen. Also wenn ihr auch Lust darauf habt, probiert es aus.

 

Buchbesprechung Alpha One

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Chocolate Chip Cookies für den entspannten Sonntag

Chocolate Chip Cookies für den entspannten Sonntag

Heute ist mein Post etwas später als gewöhnlich. Eigentlich poste ich ja immer Sonntag morgen um 9, aber diese Woche war alles etwas chaotisch. Erst hatte ich mir eine eklige Erkältung eingefangen und war nicht zu gebrauchen und dann ich gestern auf einen Geburtstag nach Bamberg gefahren, was von Marburg aus nicht super nah ist.

In Bamberg habe ich zum allerersten Mal Airbnb benutzt. Das hat total gut funktioniert, ich bin voll begeistert. Vorher war ich wirklich skeptisch, denn man weiß ja nie wo man da so landet. Aber meine Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet. Tatsächlich war das Apartment echt schnuckelig, könnte ich direkt einziehen.

Und Bamberg kann ich auch nur empfehlen. Das kleine Studentenstädtchen im Frankenland hat absolut Charme. Und ich sag euch: Da war der Bär los! Soooo viele Touristen. Aber ich kann das auch echt verstehen: Es gibt viele kleine Boutiquen, Eisdielen und außerdem gab es auch einen Markt, mit vielen frischen Produkten. Ein echter Traum, an einem sonnigen Samstag. Und ein Eis zu schlemmen, habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen.

Ich hoffe ihr hattet auch ein bisschen Sonnenschein. Hier ist es ja leider wieder vorbei. Zurück in Marburg und es ist grau und verregnet. Zur Aufheiterung gebe ich euch hier mein liebstes Schoko-Cookie Rezept. Die Cookies bleiben weich und kamen bisher bei jedem gut an.

Dafür braucht ihr nur:

300 g Weizenmehl (550)

150 g geschmolzene Butter

250 g Zucker (ich nehme gerne 100 g braunen Zucker und der Rest weiß)

2 Eier

1/2 Tl Backpulver

Salz

1 Pck. Vanillezucker

und natürlich 300 g gehackte Schokolade (ich nehme zartbitter, aber das ist euch überlassen)

Und das wars auch schon mit den Zutaten. Ich habe sie zuletzt ganz spontan aus Schokoladenheißhunger heraus gebacken. Kennt sicher der/die ein oder andere.

  1. Als erstes heizt ihr den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Während der Ofen fröhlich vor sich hin heizt, vermischt ihr Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel.
  3. In einer anderen Schüssel verrührt ihr Butter, Zucker, Vanillezucker und die zwei Eier bis alles schön schaumig ist.
  4. Jetzt rührt ihr das Mehl darunter bis ihr einen gleichmäßigen Teig habt. Dann kommt noch die gehackte Schokolade dazu. Lasst beim Hacken ruhig ein paar größere Stücke darunter, das liebe ich besonders an Cookies.
  5. Jetzt könnt ihr die Cookies formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ich habe sie zu Kugeln geformt und dann ein wenig mit dem Daumen angedrückt. Ihr werdet nicht alle Cookies auf ein Blech bekommen, sonst wachsen eure Cookies alle zusammen. Ich habe immer 10 auf ein Blech gemacht. Je nach Größe brauchen sie 10-13 min. Lasst sie nicht zulange im Ofen. Sie dürfen beim Rausholen ruhig noch weich sein, nach dem Abkühlen werden sie härter.

Und jetzt könnt ihr die Cookies genießen. Mein Serviertipp ist mit einem schönen Glas kühle Milch zum ducken. Mmmmhhhh!

Synchronbacken – Ein neuer Versuch

Schon beim letzten Mal habe ich am Synchronbacken teilgenommen und das wollte ich auch dieses Mal gerne wieder tun. Allerdings stand mein zweites Synchronbacken unter keinem guten Stern. Das Rezept, das Zorra und Sandra hierfür ausgewählt haben, stellte für mich schon das erste Problem dar, […]