Schlagwort: lecker

Chocolate Chip Cookies für den entspannten Sonntag

Chocolate Chip Cookies für den entspannten Sonntag

Heute ist mein Post etwas später als gewöhnlich. Eigentlich poste ich ja immer Sonntag morgen um 9, aber diese Woche war alles etwas chaotisch. Erst hatte ich mir eine eklige Erkältung eingefangen und war nicht zu gebrauchen und dann ich gestern auf einen Geburtstag nach […]

Post-österlicher  Eierlikörkuchen

Post-österlicher Eierlikörkuchen

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Die Sauerteig-Odysee

Die Sauerteig-Odysee

Wenn ihr die „Über-Mich“ Seite auf dem Blog gelesen habt, wisst ihr sicher, dass der Sauerteig ja mein eigentliches Backziel ist. Ich bin ein totaler Sauerteigbrot-Fan und es gibt einfach nichts – aber auch gar nichts – dass mir besser schmeckt.

Ich habe mich schon öfter an Sauerteig versucht, allerdings nur aus der Tüte. Auf der Rückseite des Tütchens steht das Rezept, also perfekt für Anfänger. Und ich muss sagen, dass das Ergebnis auch ganz passabel geworden ist.

Während meiner Zeit in Irland war ich nämlich totaaaal auf Brotentzug. Mein deutscher Mitbewohner übrigens auch – Klischee erfüllt: die Deutschen sind brotverrückt. Aber in Irland mangelt es halt auch an echten Backstuben. Nein, Tesco-Supermarkt Weißbrot ist NICHT echtes Brot! Als ich also über Weihnachten nach vier Monaten Toastbrot-Disaster wieder Zuhause war, bin ich direkt über das Brot meiner Eltern hergefallen. Tatsächlich war es das erste was ich gemacht habe, als ich vom Flughafen kam, mit einem Käsebrot am Küchentisch sitzen. Lecker!

Die Vorstellung nochmal weitere vier Monate ohne Brot auszuhalten, war unerträglich, deshalb hab ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Und da war es mit dem Fertigsauerteig nicht weit her. Auf die Idee gekommen, Sauerteig selbst herzustellen, bin ich gar nicht. Aber das mit dem Tütchen war schon eine 100% Steigerung zum Toastbrot.

Nachdem ich eeeendlich Roggenmehl im irischen Supermarkt gefunden hatte, hab ich dann voll mit dem Backen losgelegt. Ein paar Probleme gab es noch zu überwinden, zum Beispiel die notorische Kälte in der Wohnung, bei der der Teig nicht so recht hochgehen wollte. Aber insgesamt war ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis und es hat mir und meinem Mitbewohner hervorragend geschmeckt.

Trotzdem wollte ich mich zurück in Deutschland natürlich an richtigem Sauerteig versuchen. Gesagt, getan. Nur war das gar nicht so leicht.

Im Vorfeld habe ich mir zahlreiche Erklärungen dazu durchgelesen. Einige davon habe ich euch unten verlinkt. Aber jetzt will ich euch erst mal erklären, wie ich die Sache angegangen bin.

Vorbereitung

Als erstes besorgt ihr euch am besten 2-3 Einmachgläser, in die etwa 400-500 ml passen sollten. Außerdem ein kleiner Vorrat an Roggenmehl (ich nehme Vollkornroggenmehl, aber ein anderes geht natürlich auch).

Tag 1 

Ihr nehmt das erste Einmachglas und befüllt es mit 50 g Mehl und 50 ml warmen Wasser. Dann kommt der Deckel darauf und das Ganze steht 24 Stunden, ganz ohne euer Zutun, rum. Es ist gut, wenn es etwas warm steht, Zimmertemperatur sollte es mindestens haben.

Tag 2 

Am zweiten Tag macht ihr das nochmal: 50 g Mehl mit 50 ml warmem Wasser und alles schön verrühren, Deckel drauf und zurück auf sein Plätzchen.

Tag 3

Jetzt fängt es langsam an zu müffeln, aber keine Sorge, solange ihr noch kein Schimmel seht, ist alles gut.

Es gibt 2 Möglichkeiten:

a. Der Teig ist noch nicht so recht aufgegangen. Dann macht ihr nochmal das Gleiche wie bisher: 50 g Mehl und 50 ml warmes Wasser hineinrühren. Wenn es nach 12-24 Stunden dann super aufgegangen ist, könnt ihr mit b weitermachen.

b. Der Teig hat sich (fast) verdoppelt und ist unter Umständen auch wieder eingefallen. Dann kommt das zweite Glas zum Einsatz. Ihr nehmt 50 g aus eurem Sauerteigglas und füllt sie in das zweite Glas, wo ihr es mit 50 g Mehl und 50 ml warmem Wasser vermischt. Jetzt lasst ihr das Gemisch nur noch 12 Stunden stehen.

Tag 4 

Wenn nach den 12 Stunden noch nichts passiert ist, lasst ihr es einfach nochmal 12 Stunden stehen. Wenn es aufgegangen ist, nehmt ihr nochmal 50 g ab und mischt sie in einem anderen Glas mit 50 g Mehl und 50 ml warmen Wasser. Und dann heißt es wieder 12 Stunden warten.

Tag 5

Jetzt ist aber Schluss mit der Warterei! Euer Sauerteigansatz aka Anstellgut ist, wie der Name schon sagt, gut und kann verbacken werden.

Ich habe drei Wochen gebraucht, bis ich den ersten gebrauchsfertigen Sauerteig hatte. In Woche eins hatte ich nur ein Einmachglas. Das ist leider kaputt gegangen, also habe ich am dritten Tag ein neues Glas genommen. Nur hatte ich den Deckel vergessen und der Sauerteig ist eingetrocknet.

In Woche zwei war ich gut dabei, hatte drei Einmachgläser gekauft und war hoch motiviert. Nur leider ist mir der Ansatz am dritten Tag geschimmelt. Ab da hab ich die Gläser im kurz mit kochendem Wasser überspült. Das hat auch gut funktioniert.

Aber in der dritten Woche hatte ich dann endlich ein Erfolgserlebnis und musste meine Bemühungen nicht am dritten Tag in die Tonne kloppen. Ihr seht schon, die drei scheint mich zu verfolgen.

Natürlich habe ich auch sofort ein super Brot gebacken. Das könnt ihr hier gerne nachbacken.

Ich hoffe, euch gelingt der Sauerteig schon beim ersten Mal und ihr erfreut euch an knusprig saurem Brot.

Hier noch die Links, wenn ihr euch noch mehr Tipps für den perfekten Sauerteig holen wollt: 

Ploetzblog

Brote-selber-backen

Brotbackliebe und mehr

Tag des Brotes (mit Video)

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Na ihr Lieben, hattet ihr auch schöne Ostern? Ich habe die Tage mit meinen Eltern und dem Rest der Familie in meiner Heimat verbracht. Wir haben einen kleinen Brunch organisiert, dem natürlich eeeendlose Diskussionen vorausgegangen sind. „Es gibt jetzt gar nichts Warmes zum Bruch… – […]

Lecker und gesund – Brot mit Linsen und Hirse

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Heute war mal wieder Backtag, denn meinem Naschkater und mir geht das Brot aus. Im Haushalten mit Brot sind wir nämlich nicht besonders talentiert. Nach der letzten Backaktion war unser kleiner Gefrierschrank sowas von voll, dass ich noch zwei Brote weiter verschenkt habe, weil sie […]

Crêpe mit Apfelkompott

Crêpe mit Apfelkompott

Crêpe ist für mich das perfekte Ferienfood. Es ist einfach zuzubereiten, die Zutaten hab ich normalerweise immer im Haus und es schmeckt himmlisch. Da ich im Moment Semesterferien habe, gab es bei mir diese Woche super leckeren Crêpe mit selbstgemachtem Apfelkompott. Ausnahmsweise mal nicht mit Schokoaufstrich.

Letzte Woche war ich auf einer Ausbildungsmesse und es gab gratis Crêpe für alle. Die armen VR-Bank Angestellten, haben sich um Kopf und Kragen gebacken und Teig gemixt wie am Fließband – Respekt! Am Ende konnten sie das Rezept sicher auswendig. Für alle die Crêpeteig nicht aus dem Kopf hinbekommen, könnt ihr hier nach diesem Rezept vorgehen:

2 Eier

200 ml Milch

120 g Mehl

1/2 TL Backpulver

1 Pck Vanillezucker

  1. Die Eier mit der Milch verquirlen.
  2. Mehl, Backpulver, Vanillezucker mischen und die Eiermilch darunterrühren.
  3. Jetzt den Teig 15 min abgedeckt stehen lassen.
  4. Jetzt müssen die Crêpe nur noch ausgebacken werden.

 

Da ich noch ein paar alte Äpfel übrig hatte, hab ich daraus ein schönes Apfelkompott gemacht. Das geht genauso schnell wie der Crêpe und schmeckt super dazu. Ihr braucht:

400 gr saure Äpfel (z.B. Boskop)

2 EL Zitronensaft

100 ml Apfelsaft

40 g Zucker

1 TL Zimt

  1. Als erstes müssen die Äpfel geschält und klein geschnitten werden.
  2. Dann die Äpfel mit Apfelsaft, Zimt, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben und ca. 9 min dünsten. Wenn die Äpfel lieber bissfester sein soll, reichen auch 8 min, wenn es länger köchelt, dann werden die Äpfel eher matschig.
  3. Wer das Kompott lieber dickflüssig mag, kann auch noch Stärke mit etwas Wasser anrühren, das Gemisch zum Kompott geben und alles nochmal aufkochen lassen. Dadurch wird der Saft gebunden und es wird eher zu einer Soße.

Dann ist schon alles fertig und die Crêpe können mit dem Kompott angerichtet und vernascht werden. Yam Yam!

Also bei mir gibt es die demnächst auf jeden Fall nochmal, denn sie kamen auch beim Naschkater sehr gut an.

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Leckeres Fladenbrot

Das Fladenbrot ist ein uraltes und total simples Gebäck, das wirklich jeder backen kann. Damit habe ich das Backen begonnen und auch jetzt backe ich es total gerne, weil es schnell geht und nicht viele Zutaten benötigt. Für dieses Rezept braucht ihr:

480 g Mehl

300 ml Wasser

2 Pck. Trockenhefe

1 TL Zucker (alternativ auch Honig oder Agavendicksaft)

1 TL Salz

3 EL Olivenöl

1 Ei 

  1. Zuerst stellst du einen Hefenährteig her. Dazu nimmst du 125 ml lauwarmes Wasser und lässt Hefe und Zucker sich darin auflösen. Das Gemisch muss dann 10 min an einem warmen Ort stehen, dann beginnt es ein wenig zu schäumen. Danach 60 g Mehl unterrühren, die Schüssel mit Folie abdecken und dann noch 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Das restliche Mehl (420 g) in eine große Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. In die Mulde gibst du nun den Hefenährteig, den Rest des Wassers (175 ml lauwarm), Salz, Olivenöl. Das alles kannst du jetzt langsam zu einem Teig verarbeiten, bis es eine weiche und klebrige Masse ist. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 15 min durchkneten und im Anschluss in eine gebutterte Schale geben und abgedeckt eine Stunde lang ruhen lassen.
  3. Nach der Stunde den Teig einmal kurz durchkneten und in 4 gleichgroße Stücke teilen. Die einzelnen Fladen zu Kugeln formen und abgedeckt 30 min stehen lassen. Währenddessen kannst du schon mal den Ofen auf 260° C vorheizen
  4. Mit feuchten Händen die Teiglaibe nehmen und zu Fladen formen bis sie etwa noch 1 cm dick sind. Dann kannst du sie mit Ei bestreichen. Mit den Fingern drückst du noch in regelmäßigen Abständen Löcher in den Teig und dann können sie für 7-8 min in den Ofen. Wenn sie goldbraun sind, können sie raus und verzehrt werden.
Meine 4 Laibe Fladenbrot

Das Brot schmeckt sehr gut und passt zu verschiedenen Gerichten. Du kannst natürlich vor dem Backen noch nach belieben Sesam oder Mohn darüberstreuen. Ich mag es aber auch sehr gerne ohne alles 😉

 

 

Leichtes Weißbrotrezept

Zutaten für einen Laib 500 gr Weizenmehl 550 10 gr Salz 5 gr Hefe 15 gr Agavendicksaft 300 ml Wasser Mehl, Salz, Hefe, Agavendicksaft und lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und durchkneten. Ich knete ihn üblicherweise mit der Hand so etwa 15 min lang. Danach […]